Aktuelles

Forum Richard Davidson,

Erstes Forum für den Wandel

Prof. Dr. Richard Davidson in München

18. März 2019 / 14:00 Uhr

19. März 2019 / 18:00 Uhr

Eine grundlegende Aufgabe der Edith-Haberland-Wagner Stiftung ist es, das Leben für heutige und zukünftige Generationen lebenswerter zu machen. Mit ihrem ersten Forum für den Wandel öffnet die Edith-Haberland-Wagner Stiftung einen Raum, in dem sie inspirierende Impulse gibt und einen Dialog über die sinnstiftende Gestaltung unserer Gegenwart und Zukunft ermöglicht. Aus diesem Grund lädt die Edith-Haberland-Wagner Stiftung den renommierten US-amerikanischen Hirnforscher und Pionier in Achtsamkeit, Prof. Dr. Richard Davidson, im März 2019 nach München ein. Als Vertrauter des Dalai Lama, hat Dr. Davidson die Wissenschaft durch seine wegweisenden Studien über die Emotionen und das Gehirn revolutioniert. 

Beim ersten Forum für den Wandel trägt Dr. Davidson über seine bahnbrechende Forschung der Wirkung von Achtsamkeit auf das menschliche Gehirn vor. Er zeigt, wie mentales Training grundlegend und nachhaltig zu unserem mentalen, emotionalen und körperlichen Wohlbefinden beiträgt. BesucherInnen haben die Möglichkeit diese einzigartigen, wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht nur durch Dr. Davidsons Vortrag, sondern auch durch seine praktischen Übungen selbst zu erfahren. 

 

Programm 

19. März 2019 – „We can change the brain by changing the mind“

18:00 Uhr      Vortrag von Prof. Dr. Richard Davidson

19:15 Uhr      Pause

19:30 Uhr      Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Davidson und

                      Heike Mayer, MA

                      Erick Rinner, MBA

20:30 Uhr      Austausch                       

21:30 Uhr       Ende 

Moderation – Prof. Dr. Andreas de Bruin

Ort: Alte Kongresshalle, München

 

Kartenerwerb für den 19. März 2019 online über München Ticket

 

 

18. März 2019 – Achtsamkeit in der Bildung 

Ausschließlich für SchülerInnen, StudentInnen und PädagogInnen

14:00 Uhr       Vortrag & Dialog mit Prof. Dr. Richard Davidson

15:15 Uhr        Pause mit Verköstigung 

15:30 Uhr        Fragen & Antworten mit Prof. Dr. Richard Davidson

16:30 Uhr        Austausch

17:30 Uhr        Ende 

 Moderation – Prof. Dr. Andreas de Bruin

Ort: Alte Kongresshalle, München

 

Anmeldung für den 18. März 2019 per E-Mail: info@ehw-stiftung.de

(Anmeldung ausschließlich für SchülerInnen, StudentInnen, PädagogInnen und ProfessorInnen)

 

 

 

Gut Freiham,
München, seit 2016

Eines der satzungsgerechten Hauptziele der Edith-Haberland-Wagner Stiftung ist der Erhalt von denkmalgeschütztem Kulturgut. Deshalb konserviert und revitalisiert die Edith-Haberland-Wagner Stiftung das einzigartige Ensemble des Gutes Freiham mit dem Ziel, das Dorf des 19. Jahrhunderts wieder zum Leben zu erwecken: Mit einer Kirche, einem Dorfgasthaus, einer Fass-Manufaktur und anderen traditionellen Handwerken, sowie Pferdeställen und Koppeln, auf denen Braurösser untergebracht werden.

Die Restaurierungsarbeiten der Pferdeställe sowie der Holzfass-Manufaktur sind bereits in vollem Gang.

Der alte Pferdestall neben der Kirche stellt aus baukonstruktiver Sicht vermutlich das wertvollste Gebäude des Gutes dar. Nicht nur die Säulenhalle mit den wunderschönen böhmischen Kappen im Erdgeschoss ist außergewöhnlich, sondern auch der besonders kunstvolle Dachstuhl ist bemerkenswert. Im Zuge der Sanierung soll diese kostbare Substanz sorgsam restauriert werden. 

Insgesamt können hier fünf Rösser hier untergebracht werden. Anbindeplätze im Innenhof lassen interessierte Besucher am Alltag der Rösser teilhaben.

Der ehemalige Kuhstall wird ebenfalls grundsaniert, entkernt und zu einer Holzfass-Manufaktur umgebaut. Hierfür werden diverse Arbeiten getätigt, um den Anforderungen eines solchen Betriebes und den Menschen, die dort arbeiten, gerecht zu werden. 

Die tägliche Arbeit wird hier auch im Innenhof sichtbar sein, so dass Besucher einen Einblick in das Schäffler-Handwerk bekommen können. Die hier geprobten und aufgeführten Schäfflertänze werden sicher ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergessen wird.

Details zu den oben genannten Projekten, sowie zu den weiteren Plänen der Restaurierung des Gutes Freiham können Sie noch bis Ende Oktober in unserem Informationspavillion, direkt auf dem Gelände des Gutes gelegen, besichtigen.

Jugendhotel,
München, seit März 2017

Die Edith-Haberland-Wagner Stiftung ist Bauherrin eines Jugendhotels im Herzen Münchens. Neben den beiden Euro Youth Hotels in der Senefelderstraße in München und in Bad Gastein, Österreich, wird dies nun das dritte Hotel dieser Art der Stiftung. An dem heutigen Standort des neuen Jugendhotels an der Theresienhöhe, war bis 1998 die Messe München aktiv. Nach dem Wegzug der Messe wurde hier auf rund 47 Hektar ein neues Quartier mit Wohnungen, Büros und dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums in den alten, denkmalgeschützten Hallen der früheren Messe München geschaffen. 

Das Jugendhotel wird an die alte Kongresshalle des ehemaligen Messegeländes andocken, welche heute ebenfalls der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung gehört und für Veranstaltungen aller Art genutzt wird. Das Baugrundstück, welches sich bis vor kurzem noch im Eigentum der Stadt München befand, liegt an städtebaulich und architektonisch sensibler Stelle. Hier stehen die letzten erhaltenen Gebäude des alten Messegeländes, die ausnahmslos alle denkmalgeschützt sind. Einen Steinwurf entfernt findet sich eines der bedeutendsten Wahrzeichen Münchens und Bayerns: die Bavaria mit der Ruhmeshalle. Der dazugehörige Bavariapark und die angrenzende Theresienwiese, auf der alljährlich das Oktoberfest stattfindet, sind Teil eines denkmalgeschützten Ensembles.

Der Spatenstich zu diesem jugend- und familienfreundlichen Projekt fand bereits im März 2017 statt. Mit der Fertigstellung wird bis Februar 2019 gerechnet.

Tierpark Hellabrunn,
München, eröffnet im Juli 2018

Am 14. Juli 2017 begannen die Bauarbeiten am künftigen Mühlendorf mit dem symbolischen Spatenstich. Am 27. Juli 2018 wurde der erste Bauabschnitt des Mühlendorfes feierlich eröffnet.

Mit einem umfangreichen Bildungsangebot wird im Hellabrunner Mühlendorf Biodiversität erlebbar und begreifbar gemacht . Kinder, Jugendliche und Erwachsene begeben sich auf eine Entdeckungsreise durch das Mühlendorf und setzen sich dabei mit sich selbst, mit ihrer Ernährung, ihrem Konsumverhalten, ihrem Einfluss auf die Umwelt, ihrem Naturverständnis und der Natur vor ihrer Haustüre auseinander. Mit dem Mühlendorf hat Hellabrunn einen einzigartigen Ort der lebendigen und gelebten Biodiversität geschaffen. In detailgetreuer Kulisse entstand ein typisches Bauerndorf des bayerischen Voralpenlandes – mitten im Herzen Münchens. Zwischen Kühen und Schweinen, Hühnern und Gänsen entfaltet sich ein Mikrokosmos bäuerlichen Lebens, ein Ort der Begegnung zwischen Tier, Mensch und Natur. Im Vordergrund steht dabei das Entdecken, Erleben und Aktivwerden. Kinder und Jugendliche werden zu „Öko-Ingenieuren“, die neugierig die Natur erkunden, von ihr lernen und kreativ die Zukunft mitgestalten. Ebenso zeigt das Mühlendorf als ganzheitlicher Lern- und Erlebnisort nicht nur die Haltung und Nutzung von Tieren und vermittelt landwirtschaftliche Grundlagen, sondern stellt darüber hinaus die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Mensch, Tier, Landwirtschaft und Natur dar.

Auf über 23.000 Quadratmeter wurden die Gebäude und Stallanlagen klassischen Bauernhäusern der Region nachempfunden. So entstand eine Landschaft mit dörflichem Charakter, welche von bedrohten Haustierarten wie Murnau-Werdenfelser Rindern, Bayerischen Landgänsen, Girgentana-Ziegen oder Sulmtaler Hühnern bewohnt ist. Der Bereich des Mühlendorfs ist das Herzstück der "Geozone Europa", Hellabrunn's neuestem Parkteil. 

Gelbe Treppe,
München, seit März 2016

Bei dem Sanierungsprojekt „Gelbe Treppe“ in der Residenz München handelt es sich um die Instandsetzung des ehemaligen Hauptzugangs zu den königlichen Appartements im Königsbau der Residenz am Max-Joseph-Platz. Der einstige Hofarchitekt Leo von Klenze entwarf sie für Ludwig I. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie stark beschädigt und später nicht mehr rekonstruiert. Durch die Unterstützung der Edith-Haberland-Wagner Stiftung wird das nun nachgeholt. Derzeit sieht der Aufgang noch sehr nüchtern aus, jedoch wird im Herbst 2016 damit begonnen werden, die kunstvolle Stuckverzierung, die die Treppe ursprünglich schmückte, zu erneuern. Dabei verlassen sich die Restauratoren auf Pläne Leo von Klenzes, auf altes Fotomaterial und auf Original-Stuckteile, die aus den Kriegstrümmern gerettet werden konnten. Der Abschluss des Sanierungsprojektes ist für 2019 vorgesehen.

Fit4Future,
München, Seit 2014

„fit4future“ ist eine ganzheitliche, wissenschaftlich unterstützte Initiative, die das Leben von Kindern in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Brainfitness nachhaltig und spielerisch prägt. Die Edith-Haberland-Wagner Stiftung ist Kooperationspartner der Gesundheitsinitiative „fit4future“ der Cleven-Stiftung Deutschland und ermöglicht 25 Münchener Schulen eine Aufnahme in das bundesweite Programm. Im Laufe des Programms werden die Bausteine Bewegung, Ernährung und Brainfitness in den Schulalltag integriert. Dies geschieht in erster Linie durch die Information und Ausbildung von Lehrkräften zu „fit4future-Coaches“ sowie durch die Bereitstellung einer Spieltonne und einer Brainfitness-Box, mit denen die einzelnen Module den Kindern spielerisch nähergebracht werden. Das Programm läuft über einen Zeitraum von drei Jahren, um eine nachhaltige Wirkung zu garantieren.